Fragen und Antworten

 

 

 

 

 

Jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt.

 

Nach welcher "Methode" bilden Sie aus?

Wir verkaufen Ihnen keine Einweg-Methode und zwingen Ihnen kein pauschales Prinzip auf - wir bieten unser Wissen, unsere Erfahrung und unsere treffende Intuition, damit Sie Ihren Hund sehen, wie er gesehen werden möchte. Auf der Grundlage gewaltfreier Kommunikation stehen wir vermittelnd zwischen Ihnen und Ihrem Hund. Wir bereiten einen gemeinsamen Weg - Ihre Bereitschaft zum konsequenten Mitarbeiten jedoch vorausgesetzt...denn "den Knopf" zum Ein- oder Ausschalten gibt es nicht...

 

 

Was erwartet mich bei der Teilnahme am Programm von „DOG McMeu“?

Intention von „DOG McMeu“ ist NICHT die flächendeckende Schulung möglichst vieler Mensch-Hund-Teams. Das in vielen Hundevereinen immer noch verbreitete Prinzip, in einer Übungsstunde eine große Anzahl von Menschen mit Hunden „über den Platz zu schicken“, kann aus unserer Erfahrung sogar stark kontraproduktiv sein. Mensch und Tier sind gestresst, die erforderliche Lernatmosphäre ist oftmals erheblich gestört. Letztendlich wird dann doch wieder an der Leine geruckt, der Hund mit Zwang und Strafreizen überschüttet oder gar gelangweilt. Nicht mal der individuelle Einsatz des „Lieblingsspielzeugs“ oder der konzentrierte Einsatz des Clickers wäre möglich, weil sich andere dann wieder gestört fühlen könnten…

 

Ein aufgrund der Vielzahl der Teilnehmer naturgemäß überforderter Übungsleiter kann bei dieser Version des Trainings niemals auf die individuellen Belange Rücksicht nehmen. Wie auch? Andererseits lässt es der Faktor Zeit oftmals gar nicht zu, die hohe Anzahl der Interessierten mit „Einzelstunden“ zu bedienen.

 

Deswegen hat sich „DOG McMeu“ bewusst für Qualität statt Quantität entschieden. Oberster Grundsatz ist dabei, dass alle Ausbildungsmethoden „ethisch korrekt“ sind. Einer Konditionierung auf der Basis von Schmerz und Strafe wird ausdrücklich widersprochen. Dass es dennoch auch um klare Grenzen geht, ist Bestandteil eines ganzheitlich orientierten Trainings.

 

Eine korrekte Analyse des Ist-Zustandes findet immer in einer Einzelbetrachtung statt. Unser intensives Bemühen ist, das jeweilige Mensch-Hund-Team möglichst schnell kompatibel zu gestalten.

 

Bei der besonderen Form der „Mini-Gruppenstunde“ wird mit maximal drei Teams gleichzeitig gearbeitet. Dabei wird individuell darauf geachtet, dass die Teilnehmer sich eben nicht gegenseitig atmosphärisch beeinträchtigen. Die Dauer der Übungssequenzen richtet sich nach der individuellen „Belastbarkeit“. Jede Übungsstunde sollte unbedingt mit einem Erfolgserlebnis und einem Fortschritt enden.

 

Als selbstverständlich wird erachtet, dass Teilnehmer immer nach dem „Warum“ fragen dürfen… und darauf auch eine plausible Antwort bekommen.

 

Ihnen wird stets eine Hilfe zur Selbsthilfe vermittelt, denn was nutzen Ihnen wohlfeile Lehrsätze, wenn Sie diese nicht mit dauerhaftem Erfolg in den Lebensalltag einbringen können.

 

Zudem werden Übungsstunden häufig mit „Tagesthemen“ überschrieben, die in Form eines Workshops wiederkehrende „Ausbildungsmodule“ beinhalten. Das hat den Vorteil, dass theoretische Inhalte dem praktischen Übungsablauf voran gestellt werden können und ein Tagesziel definiert ist. Selbstverständlich werden dabei auch bislang erlernte Aktionen mit ein- und aufgebaut.

 

Themen-Beispiele: „Motivation“ - „Bei Fuß gehen an lockerer Leine“ - „Freifolge“ - „Hörzeichen Sitz, Platz, Steh“ - „Apportier- und Suchspiele“ - „Arbeiten auf Distanz“ - „Basiseinstieg Trickhund“ - „Basiseinstieg Brückensignale“ - „Sicherer Rückruf“ … und Vieles mehr. Sie haben die Wahl! Der Umgang mit dem Hund ist ein komplexer Vorgang. Immer wieder wird es naturgemäß zu Themenüberschneidungen kommen, von denen Sie weit reichend profitieren.

 

Der „Vorteil“ eines freien Übungsleiters ist, dass der Übungsbetrieb sich nicht stur an einer altmodischen Prüfungsordnung ausrichten muss. Das bedeutet konkret, dass anders als in vielen Vereinen, der Hund durchaus auch rechts geführt werden kann; Hauptsache er wird geführt. Als Signale sind natürlich auch Sichtzeichen/Körperhilfen zugelassen. Insgesamt ist das Coachingrepertoire viel weit reichender auf die Bedürfnisse von Mensch/Hund abgestimmt, als es auf einem klassischen Hundeplatz angeboten werden kann. Wünsche werden gerne entgegen genommen.

 

Elementare Dinge wie Spaß und Freude haben eine Entwicklungsmöglichkeit. Der „klassische Vereinszwang“ die nächste Prüfung mit möglichst hoher Punktezahl bestehen zu müssen, existiert nicht.

 

 

Wer Motivation mitbringt...

 ...fängt sich auch Erfolg ein.

 

Erwartet wird von den menschlichen Teilnehmern nur eines: Motivation.

 

Der Lernerfolg der jeweiligen Übungsstunde sollte unbedingt durch eine eigenständige Fortführung von kleinen Trainingseinheiten weiter gefestigt werden.

 

Sprechen Sie Ihre Ausbildungswünsche individuell mit uns ab.

 

Als weitere Variante besteht natürlich die Möglichkeit, Übungseinheiten nach Einzelabsprache zu buchen. Das beinhaltet auch spezielle Vorbereitungen zu Prüfungen oder Wettkämpfen für Vereinsangehörige.

 

 

Wer kann am Übungsbetrieb teilnehmen?

Jeder. Wir machen keinerlei Einschränkungen. Auch nicht bei der Rassezugehörigkeit. Wir streben eine harmonische Mensch-Hund-Beziehung an; dafür ist es nie zu früh oder zu spät.

 

 

Wie kann ich am Coaching teilnehmen?

Anrufen, E-Mail senden oder das Kontaktformular nutzen. Dann sprechen wir einen Termin zum Kennenlernen ab.

 

 

Ich habe mit meinem Hund ein „Problem“ - was nun?

„Haben Sie ein Problem? Nehmen Sie an unserem Übungsbetrieb teil.“

 

Solche und ähnliche Sätze stehen als gut gemeinte Aufforderung an der Tür manch eines Hundeplatzes. Doch muss die Frage erlaubt sein, ob diese undifferenzierte Einladung an einer ernsthaften und individuellen Betrachtung „Ihres Problems“ nicht häufig „meilenweit vorbei“ geht?

 

Einen Hund, der beim Anblick eines Artgenossen völlig ausrastet, oder einen verunsicherten Halter mit den Gegebenheiten eines reizüberfluteten Hundeplatzes zu konfrontieren, kann in einer Vielzahl von Fällen genau das falsche Signal sein!

 

 

Problemhund?

 

Zudem lernen Hunde sehr stark ortsbezogen, so dass ein eingeübtes Handling auf der umzäunten Platzanlage nicht wirklich einen Erfolg im Alltag bedeuten muss.

 

Jede von Ihnen als Problem wahrgenommene Situation verdient zunächst eine sehr genaue Betrachtung, um dann den passenden Lösungsansatz zu wählen. Wichtig ist: zum Gelingen tragen immer SIE ein Großteil selbst bei. Und wer Ihnen im Vorfeld einen hundertprozentigen Erfolg garantiert, den sollten Sie mindestens genau so kritisch beobachten, wie einen Anlageberater, der Ihnen eine hohe Dividende in Aussicht stellt.

 

Wir klären im persönlichen Gespräch, worauf es Ihnen ankommt und erarbeiten mit Ihnen echte Problemlösungen. Dabei werden wir Sie möglicherweise auch auf Ihr persönliches Verhalten ansprechen müssen. Oft liegt die Ursache eines am Hund von außen erkennbaren Verhaltensproblems in der nicht optimalen Wechselwirkung zwischen Mensch und Tier. Da liegen Risiken, aber auch die Möglichkeiten sehr nah beieinander. Nur mit einem versierten Trainer, der die einfühlsam-ehrliche Rückmeldung nicht scheut, haben Sie in manchen Fällen überhaupt die Chance, den Zustand zu bessern.

 

 

 

Wenn die Beziehung stimmt, dann macht das gemeinsame Leben Spaß.

 

Wir wissen, dass es den meisten Menschen nicht (nur) um ein rein funktionales Lernen ihres vierbeinigen Gefährten in weitgehend reizfreier Umgebung auf einem eingezäunten Hundeplatz geht. Das Leben mit Tier kann so viel geben. Aber der erhoffte emotionale Gehalt einer harmonischen Mensch-Hund-Beziehung erwächst eben nicht fundamental aus dem rein formalen Befolgen einiger ausgewählter "Kommandos".

 

Wir agieren sehr bewusst in dem Bestreben, das bloße Erlernen von formalen Verhaltensweisen durch soziales Lernen abzulösen - mit weitaus größerem Erfolgsgefühl für Mensch und Hund. Denn...

 

Erziehung hat immer auch mit Beziehung zu tun!

 

Das, was wir gerne als "Freundschaft" bezeichnen, hat in Wirklichkeit etwas mit der Deckungsgleichheit von sozial akzeptablem Verhalten zu tun.

 

Da bekommt man von einem Hund grundsätzlich nie alles geschenkt. Da muss und kann man sich jedoch zueinander "arbeiten".

 

 

Was kostet mich die Teilnahme?

 

Die Preise sind für ein Mensch-Hund-Training in dieser Qualität bewusst moderat gestaltet, weil es uns nicht vordergründig auf den Gewinn ankommt. Es ist uns ein Bedürfnis, das über Jahrzehnte angesammelte Fachwissen und die unbezahlbare Erfahrung weiter zu geben. Quasi ein Stückchen Mission, beseelt von dem Gedanken, dass der Hund auch zukünftig noch als Kulturgut zum Menschen gehören möge.

 

Die Kosten berechnen sich nach Aufwand und sind deswegen leicht gestaffelt.

 

Siehe dazu auch Preise.

 

 So viel Freiheit wie möglich - so viel Grenzen wie nötig.


Locations

Wir verfügen über geschlossene Trainingsplätze, oder nutzen bei Bedarf auch öffentliche Areale (wenn es Sinn macht).